Wie der Hund zum Kaffee kommt

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Vor Jahren waren für Nestlé USB-Sticks die wichtigsten Hilfsmittel für das Datenmanagement. Heute setzt das Werk in Mainz, in dem jährlich 14.000 Tonnen Nescafé in verschiedenen Rezepturen produziert werden, auf die Versionierungs- und Datenmanagement-Software versiondog von AUVESY.


Michael Mrugalla, Mitarbeiter der Prozessautomatisierung im Nestlé-Werk Mainz, sagt: »Bevor wir mit der Versionierungs- und Datenmanagement-Software versiondog von AUVESY gestartet sind, haben wir uns ein umfangreiches und klares Konzept für den Einsatz und die Nutzung von versiondog überlegt. So war eine Überlegung auch: Was bedeutet Backup für uns? Was muss als Sicherungskopie für unsere unterschiedlichen Feldgeräte, Steuerungsprogramme, Antriebssysteme, Programmiersprachen, Dateiformate und Softwareanwendungen tatsächlich gespeichert werden, für den Fall der Fälle, dass in der Anlage einmal eine Panne passiert, zum Beispiel ein Stromausfall wegen eines Bauteilfehlers. Denn der Effekt eines Backups soll ja sein, die Daten schnellstmöglich so wiederherzustellen, dass eine nahezu nahtlose Weiterarbeit sowohl im laufenden Produktionsprozess als auch bei künftigen Wartungen oder Optimierungen möglich ist.« Für die Mainzer war beim Gedanken an Backup wichtig, eine durchgängige Datensicherungsstrategie zu haben. Und die beinhaltet, dass für jedes Gerät, für jede Hard- und auch Software die Daten für eine Datenwiederherstellung sowie für eine künftige Weiterentwicklung zentral vorgehalten werden. Im Endeffekt sollen die Programme in den Steuerungen mit den zentral abgelegten Daten auf dem Server übereinstimmen – und wenn nicht, müssen die Gründe dafür erkennbar und die valide Version jederzeit wieder einspielbar sein.

versiondog macht Datenmanagement einfach

Was so logisch klingt, war in der Betriebswirklichkeit vor einigen Jahren durchaus nicht so. »Vor Jahren waren für uns USB-Sticks das wichtigste Hilfsmittel für das Datenmanagement. Dann, vor vier Jahren, lernten wir versiondog von AUVESY kennen. Wir entschieden uns, diese Software für das Datenmanagement und die Versionierung zu nutzen. Das bedeutet in der Praxis, dass wir jetzt eine einheitliche zentrale Datenablage, eine vollautomatische Datensicherung, die Versionsverwaltung mit detaillierter Änderungskennung, ein automatisches Backup der Sollwerte, eine übersichtliche Dokumentation für das Qualitätsmanagement und daraus folgend optimale Mitarbeiterkoordination durch eine klare Benutzerverwaltung anwenden können. All dies bietet uns versiondog auch in der Praxis«, so Mrugalla. Wenn vor Jahren in diesem Nestlé-Werk ein Schadensfall auftrat, war die Störungssuche eine hochbrisante Angelegenheit – allein deshalb, weil sie eine Menge Zeit beanspruchte. Je nach Projekt, beschreibt Mrugalla, konnte im schlimmsten Fall ein Tag bis eine Woche verlorengehen, wenn man Programmvalidierungen machen musste. Es war besonders wichtig zu wissen, wer zuletzt an einem Programm gearbeitet hatte. Wenn man das wusste, konnte man auf dessen Programmiergerät zugreifen und dann die Reparatur ausführen. Aber, wie gesagt, das hatte meist zur Folge, dass die Produktion nicht mehr optimal laufen konnte. Und das hat für ein solch wichtiges Nestlé-Werk wie das Mainzer natürlich unangenehme Folgen, denn hier wird Nescafé für den deutschen Markt und den Export in etwa 40 Länder hergestellt. Zudem wird das Kakaogetränk Nesquick produziert.

 

»Vor Jahren waren für uns USB-Sticks das wichtigste Hilfsmittel für das Datenmanagement. Dann, vor vier Jahren, lernten wir versiondog kennen. Wir entschieden uns, diese Software für das Datenmanagement und die Versionierung  zu nutzen. Das bedeutet in der Praxis, dass wir jetzt eine einheitliche zentrale Datenablage, eine vollautomatische Datensicherung, die  Versionsverwaltung mit detaillierter Änderungskennung, ein automatisches Backup der Sollwerte, eine übersichtliche Dokumentation für das Qualitätsmanagement und daraus folgend optimale Mitarbeiterkoordination durch eine klare Benutzerverwaltung anwenden können. All dies bietet uns Versiondog auch in der Praxis.«

 

Michael Mrugalla, Mitarbeiter der Prozessautomatisierung im Nestlé-Werk Mainz

4.600 Tassen Nescafé pro Sekunde weltweit

Pro Jahr verlassen 14.000 Tonnen Nescafé in verschiedenen Rezepturen das Werk. Für den Statistiker ist vielleicht interessant, dass weltweit pro Sekunde 4.600 Tassen löslicher Nescafé getrunken werden. Dafür arbeiten unter anderem im Mainzer Werk etwa 380 Mitarbeiter rund um die Uhr. Der Produktionsprozess ist hervorragend automatisiert, von der angelieferten Kaffee bohne bis hin zum fertig verpackten Glas Nescafé. Wenn in diesen vielen Rädern, die ineinander greifen sollen und alle automatisch gesteuert werden, ein kleines Rädchen nicht richtig funktioniert, ergeben sich natürlich Probleme, die letztlich auf die gesamte Produktion zurückfallen. Um das zu verhindern, sind fünf Mitarbeiter in der Prozessautomation für die Steuerung der Anlagen zuständig. Sie haben sich vor vier Jahren für versiondog entschieden und können mittlerweile auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen. Dazu gehört die Erkenntnis, dass durch den Einsatz von versiondog immer die aktuellste SoftwareVersion, und zwar von allen im Prozess befi ndlichen Komponenten, zur Verfügung steht. Aber auch alle Änderungen und die Kommentare hierzu führt versiondog, wenn gewünscht, permanent vor Augen. Von besonderer Bedeutung ist die Sicherheit, die durch den klug geplanten Backup-Prozess zur Verfügung steht. »Unser Zeitraster für Sicherungen ist, dass wir die Prozesssteuerung und die Visualisierung alle 24 Stunden automatisch sichern lassen. Die Kommunikationsverbindungen werden etwa einmal in der Woche gesichert«, beschreibt Mrugalla. Daraus folgt, dass es wesentlich schneller als in der Zeit vor versiondog möglich ist, die Daten wiederherzustellen. Und auch der Prozess ist hinterlegt. Man kann auf diesem Wege die Frage »Welche Version lief wirklich gut?« beantworten. Diese wird abgerufen und dann sofort wieder aufgespielt. »Das hat für uns den Effekt, dass wir etwa bis zu 90 Prozent Zeitersparnis bei Reparaturen im Vergleich zur Zeit vor der Einführung von versiondog haben«, verdeutlicht Mrugalla. Das ist Effizienzgewinn und auch die Stärke von versiondog, die sich jeder Nutzer dieser Software auf sein Konto schreiben lassen kann.

 

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